Die optimale Fütterung beim Kaninchen

Hier gilt es grundsätzlich zu unterscheiden, zwischen Liebhaber und Zuchtkaninchen...hierzu möchte ich mich zu 100% dem in einem Forum geschriebenem Kommentar einer Züchterkollegin vom 07.10.2015 anschließen : 

 

 

 

 

 

Irene Kunert-Rickenbacher ;

Ich füttere seit über 15 Jahren Pellets, vorher Kombifutter. Und ich hatte noch niemals so ein gutes Futter.

 Meine Tiere sind frohwüchsig, und die Würfe immer 4 - 8 Junge, die Mütter haben stehts genug Milch und die Jungtiersterblichkeit ist praktisch 0! Aber es ist ein sehr ausgewogenes Pelletfutter mit sehr vielen versch. Gräsern und Kräutern und der Rohfaseranteil ist viel höher wie der Proteingehalt, und das ist ja sehr wichtig bei Kaninchen.

 Das Zauberwort heisst also Qualität und nat. nicht dass sie keine Pellets haben dürfen, sonst hätten wir ja längst keine Züchter mehr! Zuchttiere brauchen Trockenfutter sie brauchen viel mehr Energie wie nur Liebhabertiere. 

 Langhaarige Kaninchen, genau wie Satin's auch, brauchen zudem ein noch energiereicheres Futter als Normalhaarige, darum gibt es ja auch für die Langhaarzuchtrassen extra das Angorafutter, was mehr Weizen enthält, da sie mehr Weizenkeime brauchen! Das sind ganz wichtige Vitamine! Züchter wissen meist besser bescheid über richtige Fütterung wie sog. Internetseiten, die sich nur mit Liebhabertieren beschäftigen, und von Zucht und Zuchtarbeit überhaupt keine Ahnung haben. Natürlich muss die Mengenangaben sowie das zusätzliche Füttern mit Oekoheu und genug Ästen und Kräutern selbstverständlich sein. Gemüse und Obst dagegen sollten stehts nur als Leckerlis gefüttert werden, wegen Oxalsäuren, Zucker und Nitraten

 

 

gerne empfehle ich an dieser Stelle das Futter von Grünhopper weiter.

 

Es hat nicht nur mich,  sondern auch meine Fellnasen überzeugt.

 

Falls ich Euch neugierig gemacht habe, dürft Ihr beim Bestellen von

 

Grünhopper Futter gern meinen Namen erwähnen

1. Fütterung

Die Portionen bestehen überwiegend, bzw. fast ausschließlich aus Heu aus einer Raufe. Das muss lange gekaut werden, und fördert daher den gleichmäßigen Abrieb der Zähne.

Erst nach getaner Kauarbeit dürfen zur Ergänzung der lebenswichtigen Vitamine Paprika, Möhren, Möhrengrün, Gras, Obst, Blätter, Blüten oder Kräuter gegeben werden.

Auch Kohl darf gefüttert werden. Nur bitte in kleinen Rationen die Kaninchen daran gewöhnen. Und nachdem morgens gefüttert wurde, macht es den Kaninchen auch nichts aus, wenn sie auf die ggfs. noch feuchte oder nasse Wiese kommen. Vorausgesetzt, sie sind Frischfutter gewöhnt !

Zweige v. Apfel –Nuss oder auch Birnenbaum ist  immer eine gesunde und willkommende Abwechslung.
Pellets ( bitte ohne bunte Zusätze wie Getreide, Mais usw.) sollte pro Tag max. 2 gehäufter Esslöffel gegeben werden. Dieses Futter wird sehr schnell verzehrt, nützt also nicht der Zahngesunderhaltung, versorgt das Kaninchen aber mit Kohlehydraten, Fetten und Eiweißen.

Auf Joghurtdrops und ähnliche Leckereien, sowie Brot sollte wegen überflüssiger Kalorienzufuhr verzichtet werden, denn sie schaden auf Dauer nur der empfindlichen Darmflora und fördern häufig eine Blasenschlamm- und Blasensteinbildung.


KÖRNERFUTTER!: Weizen, Roggen, Hafer, Haferflocken, Mais und Maisprodukte stellen ein stärkereiches und Zellulose armes Futter dar, das NICHT dem ernährungsphysiologischen Bedarf des Kaninchens entspricht (!gilt auch für die Fütterung des Meerschweinchens!). Weizen, Hafer und Maiskörner werden billig auf dem Weltmarkt eingekauft, ansehnlich zubereitet und attraktiv verpackt, und als Kaninchenfutter von der Futtermittelindustrie angeboten.
Ob als Fertigfutter oder aus offenem Futter selbst gemischt, ist es ein leicht zu handhabendes vom Kaninchen gut akzeptiertes Futter.

Aber, wie oben schon angemerkt, kann es wegen der ungenügenden Kautätigkeit zu Zahnproblemen kommen und weiterhin durch die überflüssige Stärke zu Darmstörungen mit Fehlgärungen zur sog. Trommelsucht, und führt auch sehr häufig zu übergewichtigen Tieren.

 

Wichtig ist natürlich auch, dass die Kaninchen genügend Auslauf und Bewegungsfreiheit haben. Sich auf die Hinterfüße stellen, mal entspannt herum hoppeln oder auch einen Haken schlagen …das lieben sie und danken es mit Ausgeglichenheit und Gesundheit. Im Käfig ist nichts davon möglich, egal wie groß er ist. Also immer wieder oder natürlich auch immer, soweit wie möglich, dem Hasi Freiheit gewähren.

 

Sollte Hoppel mal nicht so „gut drauf“ sein, Augen auf.

Bei Durchfall, Abmagerung, Futterverweigerung sollte man nicht zu lange warten und kurzum zum Tierarzt gehen.  Und sollte im Sommer frisches Grün gefüttert werden, sollte auch eine Wurmkur in Erwägung gezogen werden.

Dies sind nur kleine Anmerkungen. Ganz viele Tipps findet man im Internet auch unter

 

www.diebrain.de

 

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       mobil    0163 40 96 248 / whats up                                  

        ( vormittags ca. 8.30´h  bis 11.00´h / nachmittags von 16.00 -18.00´h)   / Stand  09.2018                       

 

                                                                                 UPDATE meiner Seite  18.09.2018

                                                    

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